Unsere Arbeit spricht für sich selbst.Problemstellung
Bei einem großen Hersteller von Verpackungsmaterialien bestand die Herausforderung darin, die stetig steigenden Logistikkosten zu reduzieren, ohne die Lieferqualität oder Versorgungssicherheit zu beeinträchtigen. Täglich wurden rund 45 LKW-Ladungen nach Österreich, Deutschland, Ungarn, Tschechien und in die Slowakei disponiert. Gleichzeitig waren mehrere Außenlager, unterschiedliche Warengruppen und komplexe Transportstrukturen zu koordinieren.
Die bestehenden Prozesse waren historisch gewachsen und boten erhebliches Optimierungspotenzial. Transportwege waren nicht optimal abgestimmt, Lagerkapazitäten wurden nicht effizient genutzt und Synergien zwischen den Standorten konnten nur teilweise ausgeschöpft werden.
Analyse
Im ersten Schritt wurden sämtliche Transportströme, Lagerbewegungen und Beschaffungsprozesse analysiert. Besonderes Augenmerk lag auf:
Transportauslastung
Lagerstruktur
Warengruppenverteilung
Tourenplanung
Zusammenarbeit zwischen den Produktionsstandorten
Frachtraten und Speditionskosten
Auf Basis dieser Analyse konnten zahlreiche Ineffizienzen identifiziert werden.
Umgesetzte Maßnahmen
Neuplanung der regionalen Transportnetzwerke
Optimierung der Verteilung von Warengruppen auf Außenlager
Bündelung von Transporten
Ausschreibung und Neuverhandlung von Transportleistungen
Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Produktionsstandorten
Standardisierung logistischer Abläufe und Entscheidungsprozesse
Ergebnis
Durch die konsequente Umsetzung der Maßnahmen konnten die Logistikprozesse nachhaltig verbessert und die Gesamtkosten innerhalb eines Jahres um über 1.000.000 € reduziert werden.
Zusätzlich wurden:
Transportabläufe transparenter
Lagerkapazitäten effizienter genutzt
Entscheidungswege verkürzt
die Zusammenarbeit zwischen den Standorten verbessert
eine langfristig skalierbare Logistikstruktur geschaffen